„KÖRPER-PROBE“
„Es gibt nichts reales als den Körper“ – Jacques Lacan, französischer Psychoanalytiker.
Der KÖRPER ist nicht der Organismus. Er ist sein imaginären Teil, der durch das
Symbolische geknetet, bearbeitet ist.
Der Körper des Subjekts existiert, weil es ein Sprachwesen ist.
Der lebendige Punkt des Realen hängt ganz an der Frage: Wer kann sagen was „das
Lebendige“ ausmacht? Was ist das „“das Lebendige?
Ebenso wenig wissen wir, was das ist „tot zu sein“.
Der Tod ist etwas Reales, aber es ist uns unmöglich zu sagen, was er ist.
Wir stehen also, was Leben und Tod betrifft, was den Anfang und das Ende angeht, vor einer Unmöglichkeit.
Wir wissen es nicht, es ist unmöglich zu sagen.
Dieses Gegenüber, diese Entgegen Stellung zum Realen, macht sich nicht ohne die Sexualität,
die diesen obskuren, zutiefst dunklen Bereich ausbohren.
Wir sind angehalten mit Hilfe der Sprache „Löcher“ in dieses Reale zu machen.
Die erogene Zonen das sind die Öffnungen, die einen Körper durchbohren.
Ein Körper ist real. Ein Körper reduziert sich auf etwas Reales: „Das da“ ist unser Genießen.
Aber können wir das Sagen?
Mary-Noele Dupuis.

 

KÖRPER-PROBE
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