Flaca

Es gibt viel über meine Kunst zu sagen. Über allem ist sie bunt und laut – wie mein Kopf. Geboren in Caracas, Venezuela erlebte ich eine Kindheit beeinflusst von politisch und gesellschaftlich geprägten Rollenbildern. Der Kampf um die Gleichstellung von Mann und Frau sowie die Heuchelei der Religiosität und des Leistungsgedankens beschäftigten mich seit jeher und finden heute Ausdruck in meiner Kunst. Als Autodidaktin kämpfe ich mit meinen grafischen Inszenierungen für die Emanzipation der Frau, die Gleichberechtigung und individuelle Selbstverwirklichung sowie die freie Verfügung über den eigenen Körper. Inzwischen lebe und arbeite ich in Köln. Doch die Auseinandersetzung mit der Gerechtigkeit habe ich mitgenommen.

 

Food Revolution

Wie viel ist genug? Unsere Gesellschaft basiert auf Wachstum: immer mehr und immer billiger. Deswegen lebt die Wergwerfgesellschaft von kurzlebigen Produkten aus industrieller Massenproduktion. Übrig bleibt ein Berg an Müll, den wir selbst nicht ertragen können und hinter noch mehr Konsum zu verstecken suchen. Doch wann ist das Maul voll? Der Markt kennt kein Ende. Zum Schluss wird es die Natur sein, die sich gegen die zu Wehr setzt, die versuchen ihrer Herr zu werden. Und dann ersticken wir an dem, was wir einmal als Glück fehldeuteten.
Die Reihe „Food Revolution" hält einen Spiegel vor den Konsumenten. Und versucht diesem die Sünde der maßlosen Völlerei bewusst zu machen, bevor es zu spät ist.

www.flacas-art.de

Flaca Vorstellung
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